CBD-FAQ

Was ist CBD?

Beim Cannabidiol (CBD) handelt es sich um einen Bestandteil der Cannabispflanze bzw. des Nutzhanfs, den man der Gruppe der Cannabinoide zuordnet. Ebenfalls dazu gehört das allseits bekannte THC (Tetrahydrocannabinol), das bei Drogenkonsumenten zu gewollten bzw. bei darauf angewiesenen Patienten zu ungewollten Rauschzuständen führt.

565px-Cannabidiol_Structural_formula_V1-svgCBD ist dagegen nicht psychoaktiv. Es versetzt den Anwender also nicht in einen anderen Bewusstseinszustand, nein, wirkt derartigen Wirkungen sogar entgegen – doch dazu später mehr.

In kommerziellen CBD-Ölen und Extrakten besteht der Cannabiodiol-Anteil fast immer auch aus einem Teil CBD-A. Diese Abkürzung steht im deutschen für Cannabidiol-Säure. CBD-A scheint generell weniger umfangreich im Wirkungsspektrum zu sein, jedoch in einigen Bereichen besonders effektiv. Durch erhitzen der Cannabidiol-Säure ist eine Decarboxylierung zu erzielen, wodurch es in die neutrale Form umgewandelt wird.

 

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

CBD und THC sind die Cannabinoide, die natürlicherweise in der größten Konzentration in der Cannabis-Pflanze vorliegen. Beide Stoffe sind medizinisch wirksam, unterscheiden sich jedoch Grundlegend:

Zunächst möchten wir das Cannabidiol vom THC abgrenzen. Folgende Punkte sind dabei besonders interessant:

  • THC führt einen Rauschzustand herbei, CBD wirkt anders und verändert das Bewusstsein nicht, ist sogar in der Lage, Rauschzustände zu verhindern bzw. zu verringern.
  • THC ist eine nicht legale bzw. streng rezeptpflichtige Substanz, während CBD Öl in Deutschland frei verkäuflich ist.
  • THC steigert den Appetit, Cannabidiol auf der anderen Seite führt eher zur Dämpfung von Hungergelüsten.
  • THC-haltige Cannabis-Sorten wirken sich oft negativ auf die Gedächtnisleistung aus, CBD tut dies nicht.
  • THC kann zu Angstzuständen sowie Herzrasen führen wobei Cannabidiol in der Lage ist, diese Effekte einzudämmen oder gar zu verhindern.
Cannabidiol-Trend in Wissenschaft & Praxis
 
Überschattet vom großen Bruder THC fristete das CBD lange Zeit ein Schattendasein – doch das ist vorbei. Besonders in den vereinigten Staaten, die dem Nutzen der Cannabis-Pflanze immer offener gegenüber werden, fließen zur Zeit große Geldsummen in die Forschung zu Cannabidiol. Angetrieben vom großen Potential und medizinischem Nutzen bei verschiedensten Leiden – Arthritis, Diabetes, Krebs, Angststörungen, Migräne, Depressionen, chronische Schmerzen, Epilepsie uvm. – versuchen auch deutsche Wissenschaftler seit einigen Jahren finanzielle Mittel zu mobilisieren.
 
Nicht nur in der Forschung auch unter der Weltbevölkerung wächst das Interesse an CBD-Produkten rasant. Kein Wunder, sind erste CBD Erfahrungsberichte im Internet sowie in der Literatur doch äußerst vielversprechend. CBD-Öl, CBD-Kaugummies, CBD-Spray oder CBD Liquid für die E-Zigarette – die Produktpalette wächst und wächst.
 
Bisher beruhen die meisten Forschungsergebnissse noch auf in Vivo Studien, die man an menschenähnlichen Säugetieren (Mäuse, Ratten, Kaninchen) durchgeführt hat. Zu 100% lassen sich diese Ergebnisse zwar nicht auf den Menschen übertragen, jedoch geben sie mehr als genug Anlass, CBD als einen Stoff mit großem therapeutischen Nutzen zu sehen.
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